Diethelm AG  

Funktionsprinzip

Funktionsweise eine hinterlüfteten Fassade

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade gilt als System mit der geringsten Schadenanfälligkeit. Sie schützt die Gebäudesubstanz zuverlässig während der gesamten Nutzungsdauer und stellt damit dauerhaft die einwandfreie Funktion der Fassadenhülle sicher. Die Langlebigkeit der vorgehängten hinterlüfteten Fassade ist in ihrem bauphysikalischen idealen Aufbau begründet. Dieser resultiert im Wesendtlichen aus der konstruktiven Trennung von Dämmung und Bekleidung mit dazwischenliegendem Hinterlüftungsraum. Jede Funktion des Systems wird konsequent von einer dazu optimal geeigneten Konstruktionsschicht übernommen:
  1. Das Tragwerk übernimmt die statischen Lasten des Gebäudes dient in der Regel als Verankerungsgrund.
  2. Die Wärmedämmung minimiert den Wärmefluss von innen nach aussen (bzw. im Sommer von aussen nach innen) und wirkt zusätzlich schalldämmend.
  3. Der Hinterlüfungsraum regelt den Feuchtehaushalt des Baukörpers. Bau- und Nutzungsfeuchte werden durch die Luftzirkulation zuverlässig abgeführt. Die Funktionalität der einzelnen Materialschichten ist langfristig und damit ein komfortables Wohnklima nachhaltig sichergestellt.
  4. Die Unterkonstruktion und die Verankerung sind Bindeglied zwischen gedämmtem Tragwerk und Bekleidung. Geeignete Materialwahl minimiert den Wärmebrückeneinfluss.
  5. Die Fassadenbekleidung schützt die Wärmedämmung vor Witterungseinflüssen und mechanischen Belastungen. Sie prägt das Erscheinungsbild und bietet damit die Möglichkeit, individuelle gestalterische Visionen zu realisieren.

Temperaturgefälle   Temperaturgefälle         Dampfdiffusion   Dampfdiffusion         Luftstrom   Luftstrom

  Funktionsweise
1 Tragwerk
2 Wärmedämmung
3 Hinterlüftungsraum mit Luftstrom
4 Unterkonstuktion
5 Fassadenbekleidung
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